Ein fränkischer Antrag

Und da sage noch einer, dass wir Franken nicht romantisch sein können.

Foto: NEWS5 / Haag

Lehrberg in Mittelfranken, Samstag, 08.April 2017

Eigentlich ein ganz normaler Samstag, die Freiwillige Feuerwehr aus der knapp über 3000 Einwohner zählenden Gemeinde Lehrberg bei Ansbach hat einen Übungsnachmittag mit einem simulierten Zimmerbrand im Obergeschoss angesetzt mit einer vermissten Person.

Die nichtsahnende Freundin eines Feuerwehrmanns wurde von den Kameraden als „Opfer“ verpflichtet und versteckte sich in dem Gebäude. Bis zur Rettung über die Drehleiter verlief die Übung nach den ganz normalen Regeln.

Die Feuerwehr rückte zu einem fiktiven Brand an, baute ihre Wasserversorgung auf und drang unter Atemschutz in den ersten Stock des Hauses vor.

Der erste Trupp suchte nach der vermissten Person und brachte diese anschließend an das Fenster, um sie von einem Kollegen über die Drehleiter in Sicherheit bringen zu lassen.

An dieser Stelle allerdings wich der Übungsplan der Lehrberger von der eigentlichen Situation ab. Im Korb war nämlich unter Atemschutz der heiratswillige Kamerad.

Statt seine Freundin galant mit dem Korb auf Erdgleiche zu verbringen, fuhr er erst einmal 20 Meter mit ihr in die Höhe. Dort lüftete er das Geheimnis, wer sich eigentlich unter der Maske befand.

Der 24-Jährige Sebastian kniete nieder und machte seiner geliebten Lisa einen Heiratsantrag. Lange überlegen musste die 23-Jährige nicht und so antwortete sie ihrem Schatz rasch mit einem deutlichen „JA“.

Das Team von hochzeit.inFranken.de wünscht alles Gute und immer eine Handbreit Wasser im Tank.

Auf geht´s zum Einsatz:

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In voller Montur ist man schwer zu erkennen: 

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Auf zu schwindelnden Höhen:

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Wer ist denn Dein Retter ?

 

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Es ist Dein Schatz und er macht Dir einen Antrag:

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Sie hat Ja gesagt !

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Danke an alle für die tolle Unterstützung und einen einmaligen Antrag. 

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Autor: Volker Gutgesell, Fotos: NEWS5 / Haag